Home    Marcos Schlüter - Pressestimmen
RIK
Dezember 2007
Rückkehr der Rampensau

Es ist tatsächlich „Alles Schlüter“, was beim gleichnamigen Programm auf der Bühne zu erleben ist, und doch könnte man glauben, es mit fünf verschiedenen Personen zu tun zu haben. Comedian Marcos Schlüter alias René Gligée beweist eindrucksvoll seine Wandlungsfähigkeit, in dem er nicht nur als „hässlichste Tunte der Welt“ im TV-Studio von seinem neuen Job erzählt. Nach und nach lernen die Zuschauer gleich die gesamte Verwandtschaft seines Alter Ego kennen.
Allen voran Renés Vater Willy Prczybilla (Foto), Rentner aus Castrop-Rauxel, der in einer Art Mischung aus Horst Schlämmer und Herbert Knebel jedem ungefragt die Welt erklärt und dabei seine „unwiderstehliche“ Wirkung auf Frauen spielen lässt. Auch Schwester Mandy ist dabei, ein Vorstadt-Teenie im schönsten Proll-Outfit, die ganz spezielle Geografiekenntnisse demonstriert: „Mein Ex war Pole, oder wo liegt Dresden?“ Das genervte Model Heidi Klum castet Zuschauer bei der Wahl zum „Super-Moppel“, und anschliessend bittet Psychotherapeut Dr. Leid zur Gruppentherapie. Gerade diese leisere Nummer mit gedrosseltem Tempo begeisterte das Publikum. Der Abend endet mit in René Gligées neuen Job als Berater bei „Astro NRW“-TV, der mittels Memory-Karten den Anrufern auf seine ganz besondere Art und Weise „hilft“ – und dabei ausgerechnet von seiner Mutter gestört wird.
Fazit: Ein Riesenspaß mit Marcos Schlüter in Bestform, dessen große Stärke immer wieder das spontane Spiel mit dem Publikum ist.
Nicht verpassen!

   
Iserlohner Kreisanzeiger
26.02.2007
„Hömma Hööölle” - die beiden Auftritte von Marcos Schlüter oder auch René Gligée am Wochenende im Art-Café glichen einem echten Heimspiel. Von Anfang wurde der Kabarettist von seinen Fans gefeiert. [...] Wie ein bunter Paradiesvogel stürmte Szenestar René Gligée die Bühne und hatte keine Mühen, sein Publikum zu begeistern. „Therapie inklusive” - so heißt nicht nur sein neues Programm, auch das Publikum bekam diese quasi als Zugabe mit der Eintrittskarte. Als schriller Friseur im neonfarbenen Kostüm berichtete René Gligée von seinem neuen
Konzept im eigenen Salon, aber das hat wohl einen entscheidenen Nachteil: „Seitdem ich therapiere, hat sich der Kundenstamm um 75 %
minimiert. Die sind nicht nur einfach nicht wieder gekommen, sondern
haben sich gleich umgebracht”, so René. Der Künstler spulte nicht nur sein eindeutig zweideutiges und zum Teil recht schlüpfriges Programm ab, sondern suchte auch den direkten Kontakt zum Publikum. Wahre Lachsalven waren das Ergebnis, als René Gligée von Potenzproblemen oder seiner Nichte Chantal erzählte. Wie ein Irrwisch sauste er über die Bühne, schlüpfte in unterschiedliche Rollen und sorgte nicht nur auf Grund seines gewöhnungsbedürftigen Aussehens für begeisterten Applaus. Den Gästen war keine Ruhe gegönnt, und so war es kein Wunder, dass die Vorstellung scheinbar verging wie im Flug.
   
Kölner Stadtanzeiger
28.10,2006
Blödsinn. Die Augen tränten vom zweistündigen Dauerlachen bei dieser Premiere. Mit frenetischem Jubel und „Zugabe”-Rufen feierte das Publikom die Akteuere von „Pretty Prummen - Die Hure, dem/der die Männer vertrauten”. Sehr frei nach dem amerikanischen Blockbuster mit Julia Roberts interpretierten die Mannen vom Theater in der Filmdose die Geschichte von der „Bordsteinschwalbe und dem reichen Sack” auf ihre unverkennbare Weise. In herrlich schrägen Kostümen, an den Füßen Zwölf-Zentimeter-Stilettos in 45 1/2, ströckelt Hure Fiffi (Marcos Schlüter) in das Leben von Edward Becker (Alexander Moll), der die Bäckereien „Herzenich” und „Schlitz und Nüllenfilm” zusammen mit Philipp Krampfs (Acht-Rollen-Mann Jonathan Briefs) übernehmen will. So die grob umrissene Story, die 110-plus-x-Besucher einfach umhaute. Alexander Moll: „Danke, dass ihr unseren therapeutischen Blödsinn mögt. Wir können nämlich nicht anders.” Zum Glück, sonst würden Weisheiten wie diese verborgen bleiben: „Ich sage, was ich denke, damit ich höre, was ich weiß.” Respekt! (hex)
   
UPTOWN 12/2004 Trash as Trash can: Nach „Das Heidi-Auf dem Gipfel der Lust” präsentiert die Tragödienstadl-Produktion ihr zweites Stück. Diesmal wird das Schicksal der englischen Prinzessin Diana kurzerhand an den Rhein verlegt. Elisabeth Winzer (Alexander Moll), ihres Zeichens Schützenkönigin von St. Stefan in Ehrenfeld, fordert ihren schlunzigen Sohn, Ex-Kinderprinz Karl (Jonathan Briefs), ultimativ dazu auf, noch vor seinem 33. Geburtstag zu ehelichen, notfalls eine strohdoofe Düsseldorferin. Immerhin ist die Kindergärtnerin Diana (Marcos Schlüter) eine waschechte Kölsche. Doch ihr naiver Traum vom Märchenprinz wird abrupt zerstört, als sie schon kurz nach der Hochzeit hinter Karls Langzeitaffäre mit der verheirateten Camelia Harker-Bohls (Moll) kommt. Wer glaubt, Diana würde sich demütig in ihr Geschick fügen, hat die Rechnung ohne sie gemacht... (...) Alles in allem ein vergnüglicher Abend mit zu Recht in der Reihenfolge ansteigendem Beifall für Briefs, den souveränen Hausherrn Moll und einen wieder einmal grandiosen Schlüter („Isch hab die Power”) ()
   
CHOICES 04/2006 Zwei Stunden rasend komisches, schrilles Entertainment (zu René)
   
KÖLNSPORT 03/2006 (zu René:) MARCOS SCHLÜTER: Paradiesvogel mit dem richtigen Rezept zum Lachen
   
Iserlohner Kreisanzeiger
7. März 2006
Hemer. (ola) „Hömma Hööölle ...” dürfte sich nach Freitag- und Samstagabend in die Hirnrinde der Zuschauer gebrannt haben. Mit diesem Schlachtruf entzückte Marcos Schlüter alias René Gligée sein Publikum im Art-Café. [...]

René Gligée, unter anderem bekannt durch den Rosa Karneval und 1999 zu „Europas hässlichster Tunte” gekürt, begeisterte die rund 70 Gäste mit seinem Programm: „Was Sie schon immer über schlecht frisierte Frisöre wissen wollten”. Vor allem die homosexuelle Szene nahm er dabei auf die Schüppe. Als schwuler Frisör, optisch Ilja Richter ähnelnd, eröffnete er einen Midnight Salon und erzählte aus seinem Leben. [...] von der alten Dame, die Leberwurst von der dicken groben haben möchte und die Verkäuferin darauf antwortet: „Tut mir leid, die ist heute in der Berufsschule.”

Und so ging es auch weiter - von einem frechen Gag zum nächsten. Die Zuschauer kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus. [...] Einzigartig
war auch die Darstellung seines Vaters Willi Prczybylla aus dem Ruhrgebiet, der ein wenig anders als sein Sohn ist. "Er ist ein richtiger Asi...hömma Hööölle!", so René. Vater Willi erzählte, wie toll doch das Autobahn fahren sein kann, wenn vor einem eine „6000 Dioptrien-Oma” fährt.

Auch der musikalische Beitrag war unbeschreiblich: Mit Jogging-Anzug, Loch in der Mitte der Hose, dicker Hornbrille und aufblasbarere Gitarre. „Hömma Hööölle” war dieser Comedy-Abend ganz und gar nicht. Die Erwartungen der Fans wurden absolut erfüllt.
 
Kölner Express 13. Oktober 2004 Ein wahrer Meister der Verwandlung.: Ob tuntiger Friseur, prolliger Vater, überkandidelte, sexsüchtige Tante oder Psychiater mit Wiener Schmäh – René Gligée hat sie alle drauf ... und wurde bei der Premiere seines zweiten Soloprogramms „Therapie inclusive“ im ausverkauften Ersten Kölner Wohnzimmertheater frenetisch gefeiert.
   
Kölner Stadt-Anzeiger
15. Oktober 2004
Szenestar René Gligée jagt als schriller Friseur („Hömma Hööölle“) über die Bühne, als sei der Teufel persönlich hinter ihm her. „Therapie inclusive“ heißt sein neuestes Solo, in dem eine Wiener Ärztin namens Dr. Mirtuts Leid für psychologischen Feinsinn sorgt und eine gewisse Nesirée Dick wieder derbdreiste Spitzen verteilen darf.
   
RiK magazin
März 2004
Unangefochtener Publikumsliebling war aber René Gligée in der Rolle einer „Saftschuppse“, die den Saal zum Brodeln brachte.
   

Kölner Stadt-Anzeiger
31. Januar 2003

In „René at it’s best“ erweitert der Kölner Szene-Liebling sein bekanntes spielerisches Terrain beträchtlich. Neben dem schrillen Haarpfleger René fördert er eine Reihe anderer Figuren zutage: etwa seinen verwitweten Vater Willi Prczybylla, der mit Vorliebe Trainingsanzüge trägt und im Ruhgebiet lebt. Köstlich, wie Schlüter den prolligen Typ mit einer aufblasbaren Guitarre und entsprechenden Bewegungsabläufen ausstattet. Mit Tante Nesirée Dick ist die René-Familie nicht nur um einen puppenlustigen Parodie-Star reicher, sondern bekommt ein paillettenglänzendes Highlight aufgesetzt. Der Komiker singt nicht nur so schlecht wie das ähnlich lautende Vorbild, sondern ist ihm auch mit unnachahmlicher Beinarbeit auf den Fersen. Wie der wandlungsfähige Comedian sein Publikum nicht nur amüsiert, sondern auch ins Programm einbindet, macht ihm so schnell keiner nach.
   
Queer, Köln
November 2002
Wie eine schwule Naturgewalt fegt der Komiker in seinem ersten Soloprogramm „René at it’s best“ über die bewusst kitschig gestylte Bühne und amüsiert sein Publikum auf das Köstlichste. Aber der Comedian kann mehr, viel mehr. Und so verwandelt er sich im Lauf des Abends noch in drei weitere Figuren: in Renés Tante Nesirée Dick, einen Schulfreund, der auch zur Bühne will und in Renés Ruhrpott-Vater Willi – von der Verwandlung her die stärkste Leistung, denn hier musste man sich als Zuschauer immer wieder in die Arme kneifen: Ist das wirklich derselbe, der eben noch die nölende Tunte gegeben hat? Unglaublich, aber gut!
   
Kölner Express
15. Oktober 2002
Eine Show, die alles hat. Sie ist schrill, bunt, kitschig, liebevoll. René Gligée erwies sich als hervorragender Schauspieler. Exzellent ist die Verwandlung von René in dessen Vater Willi. Superklasse!
 
  Weitere Stimmen:
   
Barbara Salesch, Fernsehrichterin „Marcos Schlüter kann einfach alles spielen, er ist immer das, was er spielt. Es war super, wie immer!”

   
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